Davon ab gesehen, das Dielette nun direkt am KKW Flamanville liegt, uns stört das nicht sonderlich, ist es ein angenehm ruhiger, netter Ort. Es ist wenig los, ein Supermarkt ist ca. 30 Minuten zu laufen, ein zweiter ungefähr eine Stunde weg, es gibt einen mobilen Crepe und Waffelstand, einen wunderbaren Strand, eine sehr schöne Marina mit freundlichen Mitarbeitern,
 |
| Marina Dielette |
zwei Restaurants die wir nicht besucht haben, direkt in der Marina, und ein besseres Restaurant, so 200m entfernt von der Marina, in dem wir Anetts Geburtstag gefeiert haben. Das war es im wesentlichen. Wir hatten ja nun ungefähr eine Woche Zeit, soviel hatte ich mir für die Rekonvaleszenz gegeben, also genug Zeit um alles zu ergründen und abzulaufen. Die ersten zwei Tage nach meinem Spass mit der Nierenkolik war ich komplett down und habe gar nichts gemacht. Anett ist zur Apotheke, zum Supermarkt und natürlich zum Crepeswagen gelaufen.
 |
| Wir liegen im Aussenteil der Marina |
 |
| Da gehts zum Kraftwerk |
Nachdem ich mich einigermaßen erholt hatte, bin ich dann auch mit gelaufen, Bewegung soll ja gut tun, sagt man. Wir hatten über Maps gesehen, das es eine Craftbeer Brauerei geben soll, also haben wir uns dahin auf gemacht. Die gab es dann wirklich, sah mehr aus wie ein Bauernhof, was es wohl auch mal war. Dort haben wir dann zwei deren Biere verkostet, die waren gut, nicht exzeptionell, aber gut.
 |
| Craft Bier, lecker, in rustikaler Umgebung |
Anett wollte nun endlich mal Speerfischen gehen, Fische gab es im Hafen genug, sie schwammen überall herum, große Meeräschen, in Englisch: Mulllets.
Im Hafen darf man natürlich nicht fischen, also haben wir das Dinghi fertig gemacht, Anett ist in den Neo geschlüpft, ich habe nur den Fahrer gemacht. Wir sind dann vor die Hafenmauer gefahren, Anett ist ins Wasser und ich habe auf sie aufgepasst. Nach nicht mal fünf Minuten war die erste Mullet erlegt und wir eigentlich fertig. Der Fisch war mehr als groß genug für zwei und so haben wir die Jagd beizeiten wieder beendet.
 |
| Anders gehalten hätte man die Größe besser gesehen |
 |
| Groß genug für zwei. |
 |
| Frischer Rosmarin direkt vom Strauch + Fisch + Kartoffeln: Ein Gedicht. |
Fantastische Sonnenuntergänge mit viel Drama gab es auch.
Wegen des aufkommenden Sturmes, siehe Fotos vorher, zogen wir in den Innenhafen, aussen war es zu ungeschützt, die Wellen brachten den Steg zum Tanzen, das wurde mit der Zeit recht unangenehm im Boot.
 |
| Da war es deutlich ruhiger. |
Anetts Geburtstag wurde zünftig im schicken Restaurant gefeiert, mit hervorragendem französischem Essen, vorrangig aus dem Meer.
 |
| Einmal Gratiniert und einmal Roh |
 |
| Leeecker! |
Nach einer Woche fühlte ich mich dann fit genug für die nächste Etappe, es sollte nach Paimpol gehen.